Musterbestände zum Waldumbau
Musterbestand Naturverjüngung der Stiftung Niederfüllbach
© Wolfgang Weiß
Durch die Winterstürme Vivian und Wiebke im Februar 1990 kam es auf ca. 30 ha zu einem großflächigem Windwurf von mittelalten Fichten- und Kiefernbeständen. Die Stiftung Niederfüllbach wollte die Sturmwurfflächen möglichst zügig und zugleich kostenoptimiert wieder bewalden. Der Schlüssel zum Erfolg war hier die Wiederbewaldung mit Naturverjüngung.
Baumarten wie Fichte, Kiefer und auch Buche, die heute den Hauptteil unserer Wälder ausmachen, kommen besonders im Reinbestand zunehmend an ihre ökologischen Grenzen. Daher ist es wichtig, die Waldbestände möglichst frühzeitig an die sich ändernden Klimabedingungen anzupassen.
Musterbestand Naturverjüngung der Stiftung Niederfüllbach
Ausgangslage
Motivation und Zielsetzung des Waldbesitzers
Der Weg zum Ziel: Die Naturverjüngung
Maßnahme
Die Wiederbewaldung mit Naturverjüngung hat folgende Vorteile.
- kostenlos
- ungestörte Wurzelentwicklung
- keine Schäden an den Pflanzen bei Transport und Pflanzung
- hohe Stückzahl, dadurch verbesserte Qualitätsentwicklung
- hohe genetische Vielfalt
- naturnah
- weniger Verbiss als bei Baumschulpflanzen
Der Weg bis zum heutigen Erscheinungsbild
Zukünftige Maßnahmen
Lageplan und Anfahrtsbeschreibung
Lageplan mit Rundweg
Aufgrund der Weitläufigkeit des Bestandes wird empfohlen, ab der Wegegabelung (schwarzer Kreis) durch den Bestand zu laufen, um die Verschiedenartigkeit des Bestandes wahrzunehmen.

